Wahlkampfveranstaltung der CDU vom 19.05.09
In einer zentralen Wahlkampfveranstaltung der CDU für die Augst-Gemeinden konnte der Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Neuhäusel, Friedhelm Bender, prominente Redner begrüßen. So waren der EU-Abgeordnete Dr. Werner Langen, der Kandidat für das Amt des Landrats, Achim Schwickert und der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Montabaur gekommen.

Bürgermeister Schaaf ging in seinem Redebeitrag insbesondere auf die hervorragende Zusammenarbeit mit den Ortsbürgermeistern der Verbandsgemeinde Montabaur ein, auch mit denen, die nicht der CDU angehören, ohne die eine fruchtbare Arbeit für die Ortsgemeinden nicht möglich sei. Dies müsse auch in Zukunft so bleiben.
Während der Bürgermeister von einer rasanten Weiterentwicklung der Stadt Montabaur in den letzten Jahren berichten konnte, richtete er sein Augenmerk auch auf die Infrastruktur der Ortsgemeinden. Damit ging E. Schaaf auch auf die Diskussionen insbesondere in Neuhäusel ein, was die mögliche Ansiedlung eines Discounters betrifft. Er vertrat die Meinung, dass die vorhandenen Einkaufsmöglichkeiten für die Bewohner der Augst-Gemeinden in Neuhäusel erhalten und unter bestimmten Voraussetzungen auch ausgebaut werden müssten. Sowohl der Verbandsgemeinderat Montabaur, als auch er als Bürgermeister, würden die Wünsche des Ortsgemeinderates Neuhäusel hinsichtlich weiterer Geschäftsansiedlungen mit Sicherheit unterstützen.

Achim Schwickert gab den zahlreich erschienenen Zuhörern einen sehr kenntnisreichen Überblick über den WW-Kreis. Der amtierende Dezernent bei der Kreisverwaltung Montabaur ist allein schon durch seine berufliche Tätigkeit mit dem notwendigen Sachverstand und Fachwissen ausgestattet, das ihn für das Amt des Landrats prädistiniert. Dazu kommt, dass er als westerwälder Eigengewächs Land und Leute kennt und auch versteht.
Dr. Werner Langen warb in seiner Rede mit großer Leidenschaft dafür, dass die Wähler am 07.06.auch ihre Stimme für Europa abgeben. Die 27 EU-Staaten stellten in der Welt einen bedeutenden Wirtschafts- und Finanzfaktor dar.
Zu der Aufnahme weiterer Staaten in die EU äußerte sich der seit 15 Jahren im Europa-Parlament tätige Abgeordnete kritisch. Es sei bereits jetzt oft schwierig, die sicherlich berechtigtigten Einzelinteressen der Mitgliedsstaaten unter einen Hut zu bringen. Trotzdem lohne sich das ständige Bemühen um Einheit und Frieden in Europa. Die Gesetzgebung des EU-Parlamentes reiche mittlerweile in nahezu alle Lebensbereiche der Bürger in Europa. Deshalb sei es wichtig, dass jeder sein Wahlrecht ausübt.



